Pfarrei St. Peter und Paul Winterthur

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Taufe

Die Taufe ist das erste und grundlegende Sakrament, in der wir Gottes JA zum Menschen feiern. Durch die Taufe wird man gleichzeitig Mitglied der christlichen Gemeinschaft. Aus diesem Grund wird sie häufig mit der Geburt verbunden. Die Geburt eines Kindes ist eine herausragende Erfahrung. Sie ist für Kind und Eltern eine Erfahrung des Übergangs. Das Kind tritt aus der Geborgenheit des Mutterleibes hinaus in die Welt und beginnt mit dem ersten Atemzug sein eigenständiges Leben. Für Vater und Mutter stellen sich oft neue Fragen: Woran sollen wir uns orientieren in unserer Aufgabe als Eltern? Auf was können und wollen wir mit unserem Kind hoffen und bauen? Wer steht uns bei? Wo wollen wir dazugehören?

Erziehung auf der Basis christlicher Werte

Wir unterstützen Sie gern und bieten Ihnen in diesen wichtigen Fragen unsere Begleitung an. Der Entscheid, Ihr Kind zu taufen, beinhaltet Ihr JA, Ihr Kind auch im Geist der frohen Botschaft Jesu und auf Basis christlicher Werte zu erziehen und es mit dem Leben der Kirche vertraut zu machen.

Ablauf der Taufe

Die Tauffeier findet im Rahmen des Gemeindegottesdienstes oder als separate Feier im Familienkreis statt. Die wichtigsten Elemente sind die Verkündigung des Evangeliums, das Bekenntnis zum christlichen Glauben und der eigentliche Taufakt. Das Kind wird am Kopf mit dem Taufwasser übergossen, im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft.
Es wird zudem mit Chrisamöl gesalbt als Zeichen der besonderen Erwählung durch Gott. Die Taufkerze wird an der Osterkerze entzündet. Ihr Licht symbolisiert, dass Jesus Christus dem Täufling Licht auf seinem Lebensweg sein soll.

Patenschaft

Für die Tauffeier brauchen Sie mindestens eine Patin (Gotte) oder einen Paten (Götti) für Ihr Kind. Die Zusage zur Patenschaft drückt die Bereitschaft aus, das Kind auf seinem persönlichen Lebens- und Glaubensweg zu begleiten. In der Regel sollten die Paten einer christlichen Kirche angehören, einer oder eine sollte Mitglied der katholischen Kirche sein.

Konfessionsverschiedene Partnerschaft

Leben Sie in einer konfessionsverschiedenen Partnerschaft? Obwohl die Taufe von den Kirchen gegenseitig anerkannt wird, kann ein Kind nur in einer konkreten Kirche getauft werden. Deshalb sollten Sie sich darüber verständigen, in welcher Kirche Sie Ihr Kind taufen lassen möchten.

Kinder können in jedem Alter getauft werden. Es ist natürlich auch möglich, sich als erwachsener Mensch taufen zu lassen. Über das konkrete Vorgehen informiert Sie Ihre Pfarrei.

Taufe in der Pfarrei St. Peter und Paul

Grundsätzlich kann ein Mensch in jedem Alter getauft werden. Aber erfahrungsgemäss am häufigsten werden Kleinkinder im Laufe des 1. Lebensjahres von ihren Eltern zur Taufe angemeldet. In der Regel ist das Pfarramt, auf dessen Gebiet die Familie wohnt, für die Taufe zuständig (gut begründete Ausnahmen sind möglich).

In St. Peter und Paul kann sowohl in der Kirche als auch in der nahegelegenen Krypta (Tellstr. 11a)  – einem stimmungsvollen Andachtsraum, der aus dem ehemaligen Kohlekeller entstanden ist – die Tauffeier abgehalten werden. Die Zeit dafür ist normalerweise an jedem Sonntag um 12.15 Uhr im Anschluss an den 11.15 Uhr-Pfarreigottesdienst.
Ein paar Mal im Jahr wird auf Wunsch und nach Möglichkeit auch während des Gottesdienstes eine Taufe gespendet, ganz besonders sinnvoll in der Osternacht (Karsamstag auf Ostersonntag um 21.00 Uhr).
Taufspender ist in der Regel der Mitarbeiter in der Seelsorge, der an diesem Sonntag die Predigt hält.

Eine separate Tauffeier dauert etwa eine halbe Stunde. Es können bei uns bis drei Familien gleichzeitig ihr Kind taufen lassen.
Eine Tauffeier besteht aus folgenden Elementen: Begrüssung, Fragen an Eltern und Paten, Kreuzzeichen auf die Stirn des Kindes, biblische Lesung, Predigt, Glaubensbekenntnis, Gebet um Schutz mit Frage an Eltern, Taufe (gewöhnlich hält die Mutter das Kind), Salbung mit Olivenöl, der Vater entzündet die Taufkerze (Geschenk von der Pfarrei) an der Osterkerze, Effata-Gebet (um Öffnung der Sinne), Fürbitten (möglicherweise von Familienmitgliedern formuliert und/oder vorgetragen), Vater unser, Gebet um Segen. Es können auch gemeinsam Lieder gesungen werden.

Vor der Taufe erfolgt  ein vorbereitendes Gespräch des Taufspenders mit den Eltern (häufig bei ihnen zu Hause). Dabei sollte auch die Frage von Fotografieren bzw. Filmen geklärt werden.

Informationen zur Anmeldung erhalten Sie in unserem Pfarramt.