Religionsunterricht

Der Religionsunterricht fällt bis zu den Fühlingsferien aus!!

Neues Pfabü zum Thema «Grüne Kirche»

28.02.2020

Editorial

 

«SKOLSTREJK FÖR KLIMATET» mit diesem selbstgemalten Plakat stellte sich Greta Thunberg am 20. August 2018, dem ersten Schultag nach den Sommerferien in Schweden, vor den Schwedischen Reichstag in Stockholm. Mitten in einem Sommer der Hitze und Dürrewelle machte sie auf die klimatischen Veränderungen aufmerksam. Mit diesem kleinen Protest löste sie eine Welle aus, die sich in die bekannte «Friday for Future»-Bewegung global ausweitete. Das Thema Klima- und Umweltschutz, das bis dahin bekannt war, aber keine so grosse Beachtung fand, rückte in allen Bereichen in den Mittelpunkt. In den Medien, in der Politik und auch im gesellschaftlichen Zusammenhang regt dieses Thema mehr und mehr zu Gesprächen, Diskussionen und Überlegungen, wie ein Umdenken aussehen müsste, an. Politisch haben «erdrutschmässige» Gewinne auf Seiten der Parteien mit «grün» im Namen im Oktober auch in der Schweiz aufhorchen lassen.

Bei Meldungen zu den Buschbränden in Australien wird dieses Thema heute ganz anders wahrgenommen. Heute spielt die Frage, was hätte anders gemacht werden können und was kann daraus für die Zukunft gelernt werden, eine grosse Rolle. «Stakeholders for a Cohesive and Sustainable World» (Akteure für eine kohärente und nachhaltige Welt) – unter diesem Motto griff das 50. Weltwirtschaftsforum in Davos das Thema des Klimawandels auf. Begleitet wurde dieses Forum von etwa 600 KlimaaktivistInnen, die von Landquart nach Davos marschierten, um so auf die Situationen aufmerksam zu machen und die Wichtigkeit ihres Anliegens zu unterstreichen.

All dies regte uns vom Redaktionsteam an, im aktuellen Pfabü unter dem Titel «Grüne Kirche» den Blick in unseren Pfarreien  St. Ulrich und St. Peter und Paul und darüber hinaus auf dieses  Thema zu werfen.

Wir möchten mit den verschiedenen Artikeln Sie als Leserinnen und Leser zum Nachdenken und Weiterdenken anregen und wünschen vielen dabei interessanten Lesestoff liefern zu können.

Für die Redaktion
Michael Kolditz

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