Zum Abschied von Pfarrer Hugo Gehring

Hugo Gehring, Pfarrer der Zentrumspfarrei St. Peter und Paul und Dekan des Dekanats Winterthur, dient seit über 40 Jahren der katholischen Kirche im Kanton Zürich und ist seit über 22 Jahren in Winterthur als verantwortlicher und brückenbauender Seelsorger sowie Kommunikator in vielen weiteren Ämtern tätig. Zu seinem 70. Geburtstag Mitte September plante er bereits länger seine Demission als Pfarrer auf Ende September 2022 und auf Ende dieses Jahres wird er auch sein Amt als Dekan niederlegen. Er ist mit seinem umfangreichen Wirken als Seelsorger, Religionspädagoge, als aktiver Unternehmer für karitative Hilfsprojekte oder als wortmächtiger Theologe bekannt und geschätzt, stets mit Fokus auf die Verkündigung des Evangeliums. Als weltoffener Mensch mit feinem Humor und kompetenter Reiseführer ist er bei vielen Menschen beliebt, was den Abschied umso schwerer macht. Die Kirchenpflege und Kirchgemeinde Winterthur dankt Hugo Gehring herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz für den Glauben, seine direkte und ehrliche Art, für sein weitsichtiges Handeln und die bereichernde Zusammenarbeit.
Als Pfarrer und Dekan hat er viele segensreiche Spuren hinterlassen und das kirchliche Zusammenleben über unsere Stadtgrenzen hinaus mit seiner Persönlichkeit und Grosszügigkeit positiv mitgeprägt. Wir wünschen ihm auf seinem weiteren Lebensweg alles Gute, viele freudvolle Momente, interessante Reisen bei guter Gesundheit und bereichernde Begegnungen.
Ab 1. Oktober 2022 wird Pfarrer Stefan Staubli bis auf weiteres die Geschicke der Pfarrei leiten. Dabei wünschen wir ihm und dem Team alles Gute und Gottes Segen.
Kirchenpflege Winterthur

An dieser Stelle bleibt mir nur, meinen herzlichen Dank auszusprechen für all dein Wirken in der Pfarreiseelsorge, im Dekanat, im Priesterrat, in der Mittelschulseelsorge und an allen Orten, wo du dich als Priester für die dir anvertrauten Menschen eingesetzt hast. Gott selbst möge dir all dies reichlich vergelten.
+Joseph Maria Bonnemain, Bischof

Bei dir wussten wir, woran wir sind und was wir haben; einen Pfarrer, der sein Dasein und Wirken in unserer Mitte als Lebensprojekt und nicht bloss als Job verstand. Ich fühlte mich in all den gemeinsamen Jahren rundum wohl in der Rolle des Copiloten und Pfarrer in solidum und spürte deine Wertschätzung. Mir fehlen die Worte – aber meine Dankbarkeit wird dich überallhin begleiten. Machs guet, dein Lebensprojekt lebt weiter.
Stefan Staubli, Pfarrer

Was verdanke ich persönlich Hugo? Natürlich die Predigten, die durch ihre Struktur (erstens, zweitens, drittens,…) so gut im Gedächtnis bleiben. Immer und ausnahmslos zeigen sie mir die Menschenfreundlichkeit und Liebe Gottes zu den Menschen auf. Die Freude hat einen Platz und lässt manchmal laut lachen: Ich erinnere mich an das Sakrament von «Schüüfeli und Bäseli» an einem Heiligabend, mit den passenden Gerätschaften. Meine eigene Zuversicht und Liebe wird gestärkt und so verlasse ich die Kirche froher als ich gekommen bin. Genährt und beflügelt für eine neue Woche. Danke Hugo!   
Katharina Schirrmeister, Vertreterin Kirchenpflege und Pfarreirat

Als ehemalige Mitarbeiterin und PP-Fan möchte ich dir ganz herzlich danken. Ich glaube nicht, dass ohne deine Begleitung im Pastoraljahr in mir so viel Freude an der vielseitigen Tätigkeit in der Pfarrei gewachsen wäre. Es ist dir gelungen, echte Gemeinschaft mit tollen, motivierten Menschen aufzubauen. Zuversicht gibt mir deine Aussage, dass das Evangelium eine so hoffnungsvolle Botschaft ist, dass sich immer Menschen davon berühren lassen werden.
Anni Rickenbacher, Pfarreiangehörige

Hugo Gehring war und ist für mich der Mani Matter der katholischen Kirche. Hugo verstand es, in seinen Predigten mein Herz zu berühren und mich zum Weiterdenken anzuregen. Seine persönliche Betroffenheit, sowohl im Gottesdienst als auch im Amt des Pfarreileiters,  machte ihn zu einem glaubwürdigen Seelsorger, wie ich ihn auch vielen anderen Kirchgemeinden wünschen würde… zum Glück war er hier bei uns… Lieber Hugo, tausend Dank für alles.
Hansueli Bamert, Kirchenmusiker

 

Foto: Markus Frutig